Bd. 12: In der Sprache gefangen. Migration und Diskriminerung

Die Gründe für Migration sind ebenso heterogen wie die religiösen, kulturellen und sozialen Hintergründe der Migrantinnen und Migranten. Im gesellschaftlichen wie politischen Diskurs über Migration wird jedoch oft pauschal geurteilt. Solch pauschalisierende Behandlung kann die Diskriminierung in sozialer, religiöser oder in sprachlicher Hinsicht fördern.

Die Beiträge aus Wissenschaft und Praxis versuchen Antworten auf drängende Fragen zu geben: Welche Bevölkerungsgruppen werden diskriminiert? Wie verläuft der Migrationsdiskurs in den Medien? Wie ist das Verhältnis von Politik und Migration? Welche Auswirkungen hat Migration innerhalb der verschiedenen religiösen Gruppen? Wie gehen Behörden, NGOs und Kirchen im Alltag mit Migration und Diskriminierung um? Wie werden Diskriminierungen sprachlich realisiert? Und nicht zuletzt: Ist die sprachliche Behandlung des Themas Migration und Diskriminierung ein Spiegelbild der Gesellschaft?

Mit Beiträgen von Gülcan Akkaya, Matthias Drobinski, Christoph Gellner, Theodoros Konstantakopoulos, Udo Lehmann, Liriam Sponholz, Robert Vorholt, Hans Vorländer, Franc Wagner, Hartmut Westermann und Judith C. Wipfler.

Müller, Wolfgang W.; Wagner, Franc (Hg.): In der Sprache gefangen. Migration und Diskriminierung, Edition NZN bei TVZ, Zürich 2019 (Schriften Ökumensches Inistitut Luzern; 12).

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16. Januar 2020