Adrian Loretan, Felix Wilfred (Hg.): ReligionsRecht im Dialog, Bd. 24. LIT Verlag, Berlin Münster Wien Zürich London 2018

Die katholische Kirche gelangt im Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) zu einer neuen Sichtweise auf sich selbst und nach aussen. In der Konzilserklärung "Dignitatis Humanae" wird diese neue Sicht auf den Einzelnen als mit Würde (DH 2) und eigenem Gewissen ausgestattete menschliche Person (DH 3) entwickelt. Aufgrund des dialogischen Denkansatzes des Konzils kann die Anerkennung anderer christlicher Bekenntnisse und die Achtung vor anderen Religionen und Weltanschauungen gelingen. Die rechtlichen Übersetzungen dieser theologischen Wende zur Würde der menschlichen Person (DH 1) werden aus europäischer und indischer Perspektive skizziert für eine Überarbeitung der kirchlichen Gesetzbücher.

Buchbeschreibung

9. April 2018