Seit heute ist der Jahresbericht 2019 der Universität Luzern erhältlich. Oberthema der Publikation – inhaltlich und auch gestalterisch – ist diesmal "Türen öffnen".

"Türen öffnen" auch beim Design: Das Titelbild und die Kapitelbilder können ausgeklappt werden, damit den Blick auf ein zweites bzw. das eigentliche Motiv freimachend.

Die Universität Luzern öffnet Türen in vielfältiger Hinsicht – sei dies als Gesamtinstitution oder Teil davon, sei es in der Forschung, in der Lehre, in der Verwaltung. Türen öffnen hat immer zwei Dimensionen: zum einen nach innen, für die Studierenden, für Gäste, für die Öffentlichkeit, wie es die Gestaltung des Titelblattes symbolisiert. Zum anderen nach aussen, hin zu verschiedensten Kooperationspartnern in der Region und über diese hinaus, wie dies im Innenteil in den Kapitelbildern zum Ausdruck kommt.

Schritte in die Zukunft

Im vergangenen Jahr hat sich die Universität in verschiedenen Bereichen massgeblich weiterentwickelt: So wurde das neue Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin gegründet. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät startete mit ihrem Masterstudiengang – auch konnten die ersten Diplome vergeben werden. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät gründete das grösste Institut der Universität, das Institut für Wirtschaft und Regulierung. Die Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät eröffnete mit dem Lucerne Master in Computational Social Sciences (LUMACSS) einen neuen Lehrgang. Die Theologische Fakultät erarbeitete eine neue Strategie und plante die Weiterentwicklung bis 2026. Ausserdem startete die universitätsweite Graduiertenakademie mit dem ersten Kursprogramm.

Neue Perspektiven zeigt auch der Ausblick ins aktuelle Jahr: So erfolgte im Frühjahr die Eröffnung des "Urner Instituts Kulturen der Alpen an der Universität Luzern" in Altdorf – ein Signal, dass die Universität Luzern auch die Universität der Zentralschweiz ist. Die Gründung der Weiterbildungsakademie manifestiert, dass Forschung und Lehre der Universität auch im Dienste des lebenslangen Lernens stehen. Die erste Generation von Studierenden im Masterstudium der Medizin im kommenden Herbstsemester zeigt, wie sich die Universität Luzern von einer im Kern kultur- und sozialwissenschaftlichen Universität hin zu einer humanwissenschaftlichen Universität mit Medizin entwickelt.

3028 Studierende

Den Schwerpunkt des druckfrischen Jahresberichts stellt wiederum eine Auswahl von Leuchtturmprojekten aus der laufenden Forschung dar – unter anderem das mit 2,92 Mio. Franken an Drittmitteln des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) dotierte Sinergia-Projekt "Im Schatten des Baumes". Neben der Vorstellung von Projekten aus der Lehre bietet die Publikation Zahlen und Fakten zum abgelaufenen Jahr: So betrug die Zahl der Studierenden im letzten Herbstsemester 3028 (bzw. 3475 inkl. Weiterbildung). Die Jahresrechnung schliesst mit einem Aufwand von rund 68,9 Mio. Franken; das Ergebnis liegt mit einem Aufwandüberschuss von 0,2 Mio. Franken leicht unter dem budgetierten Wert. Die Summe aller 2019 eingeworbenen Drittmittel für die Forschung beziffert sich auf 5,33 Mio. Franken. Über den gesetzlichen Auftrag hinausgehend, werden im Bericht im Interesse der Transparenz auch diesmal Donationen bereits ab 10'000 Franken offengelegt.

Der Jahresbericht liegt im Eingangsbereich im Uni/PH-Gebäude an der Frohburgstrase, das nun wieder beschränkt für die Öffentlichkeit geöffnet ist, auf. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten ihn kostenlos zugeschickt. Jahresbericht online abrufen, Bestellung und Archiv
 

Weitere Auskünfte:
Dave Schläpfer, stv. Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 041 229 50 92, dave.schlaepferremove-this.@remove-this.unilu.ch
 

9. Juni 2020