Stäbe gegen die Pandemie

Viele Firmen und Behörden setzten diesen Frühling Task Forces, Arbeitsgruppen oder Krisenstäbe ein, um auf die Folgen von ­Covid-19 zu reagieren. Meist temporäre Teams mit HR-­Fach­personen ohne medizinische Ausbildung und vertiefte Kenntnisse im Krisenmanagement. Ein Forschungsteam der Univer­sität Luzern hat Daten gesammelt, um die Wirksamkeit dieser Teams zu untersuchen.

Der plötzliche Ausbruch von Covid-19 hat Regierungen, Firmen und Gesellschaften empfindlich getroffen. Die meisten Organisationen begegneten dieser Situation, indem sie temporäre Teams bildeten, häufig «Task Forces» oder «Arbeitsgruppen», die für die Führung Entscheide vorbereiteten, diese umsetzten und überwachten.

Zwei Forschende des Centers für Human Resources Management der Universität Luzern haben diesen Frühling 701 Personen aus sechs Kontinenten, diversen Branchen und verschiedenen Führungsstufen befragt, was den Erfolg dieser Task Forces ausmacht. Insbesondere ging es um deren Wirksamkeit, vor allem um die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung.

Beitrag im HR Today Nr. 11/2020 von Prof. Dr. Bruno Staffelbach, Leiter des Centers für Human Resource Management (CEHRM).

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9. November 2020