Biases in Talent Identification: A Quantitative Investigation of Contextual Influence

Lead:
Talent Management ist ein zentrales Element für die nachhaltige und wettbewerbsfähige Entwicklung einer Organisation. Es beinhaltet die Identifikation und Entwicklung von talentierten Mitarbeitenden genauso wie Massnahmen zur Bindung eben dieser. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass es Organisationen schwerfällt, talentierte Mitarbeitende innerhalb ihrer Organisation zu identifizieren. Ein möglicher Grund dafür können sogenannte «Biases» sein. Biases sind systematische Verzerrungen beim Wahrnehmen, Erinnern, Denken und Urteilen und können zur Diskriminierung einzelner Gruppen führen.

Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts:
Das Forschungsprojekt untersucht welche Art von Biases in der Talentidentifikation relevant sind, wie sie die Talentidentifikation beeinflussen und wie Biases, welche diskriminierend wirken, entgegengewirkt werden kann. Es konzentriert sich insbesondere auf den «similarity bias». Dieser bezeichnet das Phänomen, Personen, die einem selbst ähnlich sind – zum Beispiel ähnliche Persönlichkeit, Denkweise oder demografische Merkmale – zu bevorzugen und somit andere, nicht ähnliche Personen, zu benachteiligen. Darüber hinaus untersucht das Forschungsprojekt den Einfluss eines unbeständigen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Arbeitsumfeldes auf Biases in der Talentidentifikation.

Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext:
Die Welt verändert sich – neue Technologien, neue Arbeitsformen – damit verbunden verändern sich auch die Erwartungen der Gesellschaft an Organisationen. Die datenbasierte Untersuchung trägt dazu bei, diesen veränderten Erwartungen, nämlich einer effektiven und diskriminierungsfreien Talentidentifikation, gerecht zu werden.

 

Kontakt
Projektleiterin: Sandra Furrer, MSc
Telefon: +41 41 229 58 69
sandra.furrerremove-this.@remove-this.unilu.ch