Abschlussprüfung (Aufbaustudium)

Die Abschlussprüfung (Diplom- oder Bachelorprüfung) dient als Nachweis für die Kompetenz, eine komplexe Aufgabe aus dem Bereich der Religionspädagogik bearbeiten, theoretisch begründen, eine Lösung oder Umsetzung präsentieren und kritisch reflektieren zu können. Diese wird in der Regel im letzten Quartal des Aufbaustudiums durchgeführt und wird von mindestens zwei Dozierenden abgenommen.

Die Prüfung besteht aus einer Gruppenprüfung und einer benoteten mündlichen Einzelprüfung.
Bei Nichtbestehen kann die Prüfung einmal wiederholt werden. Wenn nur die Einzelprüfung ungenügend war, muss nur diese wiederholt werden. Wird auch die wiederholte Prüfung nicht bestanden, kann die ganze Diplom- bzw. Bachelorprüfung frühestens nach einem Jahr, spätestens aber fünf Jahre nach Abschluss des Grundstudiums ein letztes Mal wiederholt werden (Diplomstudiengang SRL Nr. 542b, SPO § 16 / Bachelorstudiengang SRL Nr. 541h, SPO § 14). 

Absenzen

Grundsätzlich gilt für die Anerkennung eines Leistungsnachweises eine Präsenz von mindestens 80 % im entsprechenden Fach/Modul. Militärdienst, Krankheiten wie auch familiäre Ereignisse werden nicht als zusätzliche Absenzen akzeptiert. Wer in einem Fach des Grundstudiums oder in einem Kompetenzbereich des Aufbaustudiums an mehr als 20 % der Vorlesungen fehlt, muss das entsprechende Fach oder den Kompetenzbereich im kommenden Studienjahr wiederholen.

Im Aufbaustudium gilt die 80 %-Regel für den gesamten Kompetenzbereich und nicht für jedes einzelne Modul. Bei häufigen Absenzen in einem Modul können die Dozierenden zusätzliche Leistungsnachweise verlangen. Näheres ist dem Merkblatt Absenzen und Urlaub am RPI zu entnehmen. 

Anrechnung von Vorleistungen

Vorleistungen, die in Inhalt und Umfang einer bestimmten Lehrveranstaltung am RPI entsprechen (inkl. Prüfung auf gleichem Niveau), können angerechnet werden. Dispensationen von Fächern und Prüfungen erteilt die Studienleitung.

Studiengang Theologie
Die Fächer, welche am Studiengang Theologie (STh) besucht und geprüft wurden, werden im Grundstudium angerechnet.

Anrechnung von Vorleistungen aus dem Baukasten ForModula
ForModula ist die modularisierte Berufsbildung der Katholischen Kirche in der Deutschschweiz. Die beiden Bausätze «Fachausweis Katechet/in» und «Fachausweis Jugendarbeiter/in» sind inzwischen in allen Kantonen der Deutschschweiz anerkannt und etabliert. Die vereinheitlichte Ausbildung ermöglicht es, erbrachte Vorleistungen ohne Einzelfallprüfung pauschal anzurechnen, sofern die Abschlussnote 5.0 oder besser beträgt. Konkret bedeutet dies:

Katechetinnen und Katecheten mit Fachausweis ForModula wird ca. 2/3 der Lernzeit vom Fachausweis für den Studiengang Religionspädagogik am RPI angerechnet. Damit werden sie von folgenden Lehrveranstaltungen dispensiert:

  • Lehrveranstaltungen im Grundstudium

    • Einführung ins Lehren und Lernen
    • Intensivwoche «Lehren und Lernen»
    • Praktikum Religionsunterricht
    • Spiritualität

  • Lehrveranstaltungen im Aufbaustudium (freiwillige Teilnahme empfohlen)

    • Liturgiegestaltung (Kompetenzbereich Katechese)
    • Erwachsenenbildung und -katechese (Kompetenzbereich Katechese)
    • Sakrament der Versöhnung (Kompetenzbereich Katechese) [sofern Modul 18 mit Zertifikat abgeschlossen]
    • Sakrament der Eucharistie (Kompetenzbereich Katechese) [sofern Modul 19 mit Zertifikat abgeschlossen]
    • Sakrament der Firmung (Kompetenzbereich Katechese) [sofern Modul 20 mit Zertifikat abgeschlossen]
    • Religionsunterricht auf Sekundarstufe (Kompetenzbereich Religionsunterricht) [sofern Modul 10 mit Zertifikat abgeschlossen]

Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter mit Fachausweis ForModula wird ca. 2/3 der Lernzeit für Fachausweis auf den Studiengang Religionspädagogik am RPI angerechnet. Damit werden sie von folgenden Lehrveranstaltungen dispensiert:

  • Lehrveranstaltungen im Grundstudium

    • Spiritualität

  • Lehrveranstaltungen im Aufbaustudium (freiwillige Teilnahme empfohlen)

    • Theorie Projektarbeit und Intensivtage Projektarbeit (Kompetenzbereich Grundlagen und Vernetzung)
    • Gruppen leiten, Teamarbeit, Gesprächsführung (Kompetenzbereich Grundlagen und Vernetzung)
    • Gestaltung des Berufsfeldes Kirchliche Jugendarbeit (Kompetenzbereich Kirchliche Jugendarbeit)
    • Teildispens: Praxisfelder Kirchlicher Jugendarbeit (Kompetenzbereich Kirchliche Jugendarbeit) > ca. 4-5 Halbtage von total 14 Halbtagen müssen noch besucht werden.
    • Das J+S Lagerleitermodul muss nur dann besucht werden, wenn die Teilnehmenden nicht über eine entsprechende Ausbildung mit Schwerpunkt Lagersport/Trekking verfügen.

Andere Abschlüsse können «sur dosssier» angerechnet werden. Auskünfte dazu erteilt die Studienleitung.

Aufnahmeverfahren gemäss Reglement

Regelfall gemäss Studien- und Prüfungsordnung (SPO)
Personen, die sich für den Diplomstudiengang bewerben, müssen zur Erlangung der Studienberechtigung ein Aufnahmeverfahren gemäss § 7 Abs.1 lit.c (SRL 542b) absolvieren. In diesem Aufnahmeverfahren werden die Überfachlichen Kompetenzen wie auch die Studienmotivation abgeklärt. Personen, die sich für  Bachelorstudiengang anmelden, haben vor Beginn des Studiums in einem Aufnahmeverfahren die berufsspezifische Eignungsabklärung gemäss § 8 SPO (SRL 541 h) abzuklären. Die Abklärung findet im Rahmen des Aufnahmeverfahrens des Diplomstudiengangs statt.

Bewerberinnen und Bewerber über 50 Jahre
Voraussetzung für das Zuteilen einer Praxisstelle und eine spätere Anstellung im kirchlichen Dienst ist, dass die Studentin oder der Student zum Zeitpunkt des Studienbeginns das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
Ausnahme: Wer bereits in einer Pfarrei im religionspädagogischen Bereich tätig ist und die Einwilligung des zuständigen Regens hat.

Bewerberinnen und Bewerber ohne den erforderlichen Schulabschluss
Es werden keine Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen, die die Oberstufe der Volksschule nicht auf der Sekundarstufe Niveau A abgeschlossen haben.
Ausnahme: Wer im psychologischen Eignungstest den Nachweis der Studierfähigkeit erbringen kann. 

Bachelorarbeit

Für den Abschluss des Bachelor of Arts in Religionspädagogik ist eine Bachelorarbeit zu verfassen. Informationen dazu sind in der Wegleitung enthalten. Die für die Bachelorarbeit benötigten Vorlagen sind hier zu downloaden.

Benotung am RPI

Pauschalabzüge
Bei Prüfungswiederholung oder einer überarbeiteten Version einer Seminararbeit oder schriftlichen Arbeit im Aufbaustudium werden keine Pauschalabzüge abgezogen. Bei einem zweiten Versuch eines schriftlichen Leistungsnachweises kann ebenfalls die Höchstnote erreicht werden.

Rundungen
Am RPI wird die Schlussnote eines Leistungsnachweises auf eine Viertelnote gerundet. 

Deutschkurs (Grundstudium)

Der Deutschkurs wird den neuen Studierenden im Grundstudium 1 mit entsprechender Auflage verordnet, anderen Studierenden kann dieser empfohlen werden.
Der Deutschkurs kann auch für Studierende des Grundstudiums 2 verordnet werden, wenn sich in schriftlichen Arbeiten und/oder Prüfungen gravierende Defizite zeigen.
Die Studierenden müssen sich an den Kosten beteiligen. 

Diplomprüfung

Siehe unter ABC-Punkt "Abschlussprüfung (Aufbaustudium)".

Dozierendenversammlung: Mitglieder

Der Dozierendenversammlung gehören alle Mitarbeitenden des RPI und die Lehrbeauftragten des Studiengangs Religionspädagogik. Vom Lehrauftrag "Praktikum Religionsunterricht" nimmt die hauptverantwortliche Person an der Versammlung teil und vertritt weitere Personen, die in diesem Fach einen Lehrauftrag haben. Personen, die als Dozierende ohne Lehrauftrag in Modulen mitwirken, nehmen an der Dozierendeversammlung nicht teil. Lehrbeauftragte gehören zur Dozierendenversammlung, auch wenn sie nur jedes zweite Semester unterrichten.  

Erwerbstätigkeit (Grundstudium)

In der Regel kann während des zweijährigen Grundstudiums nicht über 50 % gearbeitet werden. Ausnahmen setzen eine Genehmigung durch die Institutsleitung voraus. 

Informationen über Studierende

Relevante und nicht vertrauliche Informationen über Studierende (Entscheide und Vereinbarungen bezüglich Studienabbruch, Beurlaubungen, Wiederholungen, Arrangements) gehen direkt an alle betroffenen Dozierenden. 

Intensivtage "Projektarbeit" (Aufbaustudium)

Diese Intensivtage sind obligatorisch im Aufbaustudium I zu belegen und Bestandteil des Moduls "Theorie Projektarbeit" (Kompetenzbereich Religionspädagogische Grundlagen und Vernetzung").

Intensivwochen im Studiengang Religionspädagogik

Während des Studiums sind insgesamt zwei Intensivwochen aus dem Angebot des RPI zu absolvieren.
Davon sind obligatorisch:
Für alle Studierenden -> Intensivwoche "Lehren und Lernen" (Grundstudium)
Für Absolventinnen und Absolventen des Kompetenzbereichts "Kirchliche Jugendarbeit -> Intensivwoche "Jugend + Sport" (Aufbaustudium).
Weitere Angebote an Intensivwochen sind im Jahresprogramm ersichtlich. Der Besuch von zusätzlichen Intensivwochen ist möglich.

Intensivwoche "Jugend + Sport"

Das RPI bietet eine Intensivwoche "J+S Lagerleitermodul" an, die für Studierende, die den Kompetenzbereich "Kirchliche Jugendarbeit" abschliessen wollen, obligatorisch ist. Diese Intensivwoche ist in der Regel im Aufbaustudium I oder II zu belegen. 

Intensivwoche "Lehren und Lernen" (Grundstudium)

Diese Intensivwoche "Lehren und Lernen" ist obligatorisch für Studierende des Grundstudiums II sowie des Vollzeit-Grundstudiums. 

Internetzugang (WLAN)

Alle öffentlichen Räume der UNI und PH, das Foyer, die Bibliothek, die Unterrichtsräume sowie Sitzungszimmer sind mit WLAN ausgerüstet. Der Vorplatz im EG (Mensabereich) und der Pausenplatz im
2. OG sind ebenfalls mit WLAN abgedeckt. 

Lehren und Lernen (Grundstudium)

Siehe unter ABC-Punkt Intensivwoche "Lehren und Lernen". Dispensation für pädagogische Ausbildung:
Siehe Praktikum Religionsunterricht.

Leistungsnachweise (Aufbaustudium)

Jedes Modul im Aufbaustudium wird durch einen Leistungsnachweis abgeschlossen. Art und Umfang des erwarteten Leistungsnachweises werden zu Beginn des Moduls bekannt gegeben.
Das Verfassen einer schriftlichen Arbeit befreit nicht vom Absolvieren des regulären Leistungsnachweises eines Moduls. Jedoch kann ein erfüllter Leistungsnachweis zu einer schriftlichen Arbeit ausgebaut werden.
Im Aufbaustudium II müssen die Leistungsnachweise der abgeschlossenen Module bis zum jeweiligen Modul vorgegebenen Termin eingereicht werden, insgesamt bis spätestens am 30. April. Bei Leistungsnachweisen von Modulen, die erst nach diesem Zeitpunkt beendet werden, setzen die Fach-Dozierenden den Abgabetermin. 

OLAT

Im Studiengang Religionspädagogik werden die bestehenden Lehrangebote durch den Einsatz elektronischer Medien wie z.B. OLAT ergänzt. OLAT ist eine Lernplattform, die als Web-Applikaton verschiedene Formen von webbasiertem Lernen, Lehren und Moderieren ohne grosse didaktische Einschränkungen unterstützt. Diese Lernplattform ist von der Universität Zürich entwickelt worden.

Zugang OLAT: www.olat.uzh.ch/olat/dmz/
Das Login entspricht dem SWITCH edu ID-Login, das allen Studierenden nach dem Einschreiben zur Verfügung steht.
 
Im OLAT-Kurs "RPI Studiengang Religionspädagogik" sind für das Studium wichtige Unterlagen / Informationsdokumente abrufbar. Es haben nur Studierende des RPI Zugang zu diesem OLAT-Kurs.

Über OLAT-Kurse zu den Lehrveranstaltungen / Module des Studiengangs Religionspädagogik informieren die verantwortlichen Dozierenden die betroffenen Studierenden direkt.

 

Praktikum Religionsunterricht (Grundstudium)

Dispensation
Studierende, die bereits eine anerkannte pädagogische oder religionspädagogische Ausbildung abgeschlossen haben, können vom Praktikum Religionsunterricht dispensiert werden. Der/die Dozent/in des Fachs "Einführung ins Lehren und Lernen" prüft das Dispensgesuch und teilt der Studienleitung mit, ob dem Gesuch entsprochen werden kann. Die Studienleitung entscheidet über das Gesuch.

Praxisstelle (Aufbaustudium)

Zu Beginn des Studiums entscheiden sich die Studierenden, für welches Bistum sie studieren, d.h. in welchem Bistum sie ihre Praxisstelle antreten möchten.
Grundsätzlich entscheiden die Diözesen in Zusammenarbeit mit dem RPI über die Verteilung der Praxisstellen. Es ist nicht erwünscht, dass Praxisstellen von den Studierenden "organisiert" werden. Für nicht-katholische Studierende siehe unter ABC-Punkt Reformierte/r am RPI.
Der Anstellungsumfang beträgt in der Regel 40-50 %. Bei einzelnen Zertifikaten 20 %. 

Provisorium bei Übertritt ins Aufbaustudium

Während des Provisoriums kann das Aufbaustudium nur an einem Tag, in der Regel am Montag, besucht werden. Weitere Informationen unter Zulassung Aufbaustudium. 

Provisorium innerhalb Aufbaustudium

Ein Provisorium tritt automatisch beim Wechsel einer Praxisstelle in Kraft. Ausserdem bei Mängeln der Überfachlichen Kompetenzen und Nichterreichen der geforderten Studienleistungen durch Entscheid der Dozierendenversammlung.
Ein Provisorium innerhalb des Aufbaustudiums bedeutet, dass die Dozierendenversammlung in der Regel nach einem halben Jahr Folgendes entscheidet:

a) ordnungsgemässer Fortgang ohne Auflage oder

b) Weiterführen des Provisoriums mit Auflagen und/oder Verlängerung des Aufbaustudiums oder

c) Ausschluss. 

Prüfungen, schriftliche Arbeiten und andere Leistungsnachweise

Prüfungen im Grundstudium
Im Grundstudium werden verschiedene Fächer durch schriftliche oder mündliche (Jahresabschluss) Prüfungen oder benotete Lernkontrollen abgeschlossen. Weitere Infos dazu sind im Studienplan (Bachelor) bzw. Ausbildungskonzept (Diplom) ersichtlich.

Regeln schriftliche und mündliche Prüfungen Grundstudium
Informationen dazu sind für Studierende im OLAT-Kurs "RPI Studiengang Religionspädagogik".

Regeln Abschlussprüfung (Diplom- und Bachelorprüfung)
Siehe Abschlussprüfung

Verzicht auf Prüfungsantritt
Tritt jemand die Prüfung nicht an oder bricht sie ohne nachgewiesenen trifftigen Grund ab, so gilt die Prüfung als nicht bestanden. Um dies zu umgehen, müssen Studierende in einem solchen Fall der Studienleitung unaufgefordert innert zwei Tagen ein ärztliches Zeugnis einreichen.

Unkorrektheiten bei Prüfungen, Leistungsnachweisen und schriftlichen Arbeiten
Es ist unzulässig, während einer Prüfung andere als die zugelassenen Hilfsmittel zu verwenden, mit anderen Personen Informationen auszutauschen oder die Ruhe im Raum zu stören. Unkorrektheiten haben das Nichtbestehen der betreffenden Prüfung zur Folge.
Wird ein Leistungsnachweis/eine schriftliche Arbeit nicht in allen Teilen selbständig von der oder dem Studierenden verfasst, wird sie endgültig abgelehnt.

Information Prüfungsleistung
Die gesamten Prüfungsleistungen sind im persönlichen Profil im UniPortal (https://portal.unilu.ch) nach Erwahrung durch die Dozierendenversammlung jederzeit abrufbar.

Nichtbestehen bei Prüfungen, Leistungsnachweisen, Seminararbeiten und Schriftlichen Arbeiten
In diesem Fall  kann ein zweiter Versuch unternommen werden. Wird der zweite Versuch nicht bestanden, müssen Lehrveranstaltung und anschliessende Prüfung/Leistungsnachweis/Seminararbeit/Schriftliche Arbeit wiederholt werden.

Ungenügende Prüfungsleistungen
Studierende, die ungenügende Prüfungsleistungen erbracht haben, werden durch die Institutsleitung (offizieller Brief mit Noten, allfälligen Konsequenzen und Rechtsmittelbelehrung) über die Note(n) informiert. Eine Kopie dieses offiziellen Schreibens erhalten die Dozierenden der entsprechenden Fächer der nicht bestandenen Prüfungen. Weitere Information werden an entsprechende Dozierende verschickt. 

Reformierte/r am RPI

Es ist grundsätzlich möglich, als Reformierte/r am RPI zu studieren. Voraussetzung ist, dass eine entsprechende Praxisstelle mit dem Einverständnis der/s reformierten Anstellungsträgerin/-trägers organisiert werden kann. Eine vorgängige Abklärung bei der Kantonalkirche ist deshalb notwendig. Für andere Konfessionen gilt Analoges. 

Schriftliche Arbeiten (Aufbaustudium)

Umfang
40’000 – 60‘000 Zeichen inkl. Leerzeichen (ohne Anhang)
Weitere Informationen sind im Dokument "Schriftliches Arbeiten am RPI" nachzulesen, siehe OLAT-Kurs "RPI Studiengang Religionspädagogik".

Art
Im Aufbaustudium sind zwei benotete schriftliche Arbeiten zu verfassen: Zum einen eine Theoriearbeit, zum anderen entweder eine praxisorientierte Arbeit nach der Methode Bildung/Unterricht oder nach der Projektmethode.

Abgabetermin für die erste schriftliche Arbeit
15. November: Im zweiten Jahr des Aufbaustudiums

Abgabetermin für die zweite schriftliche Arbeit
15. April: Letzter Abgabetermin vor der Diplomierung

Fristverlängerungen
Gewährung nur durch die Studienleitung in ausserordentlichen Ausnahmefällen
Siehe auch bei Zulassung Diplom-/Bachelorprüfung

Detailinformationen sind im Dokument "Zeitplan Schriftliche Arbeiten Aufbaustudium" nachzulesen, siehe
OLAT-Kurs "RPI Studiengang Religionspädagogik".

Seminararbeiten (Grundstudium)

Proseminar
Umfang: 15’000 bis 18’000 Zeichen inkl. Leerzeichen, unbenotet
Weitere Informationen sind im Dokument "Schriftliches Arbeiten am RPI" nachzulesen, siehe OLAT-Kurs "RPI Studiengang Religionspädagogik".

Biblisches Seminar
Umfang: 40'000 bis 60'000 Zeichen inkl. Leerzeichen (exkl. Bibeltexte)
Weitere Informationen sind im Dokument "Schriftliches Arbeiten am RPI" nachzulesen, siehe OLAT-Kurs "RPI Studiengang Religionspädagogik". Voraussetzung für die Teilnahme am biblischen Seminar ist das bestandene Proseminar.  

Staatlicher Religionsunterricht

Voraussichtlich ist es nicht möglich, mit dem Abschluss Diplom / Bachelor Religionspädagogik bekenntnisunabhängigen Religionsunterricht zu erteillen, da dieser meist Aufgabe der Klassenlehrperson ist. In einzelnen Situationen/Kantonen wird es trotzdem möglich sein.   

Stipendien

Das RPI hat nicht die Möglichkeit, Stipendiengelder zu vergeben. Stipendien können beim Kanton oder bei den Bistümern bzw. Dekanaten beantragt werden. 

Studiengebühr

Semestergebühr, Diplom- und Prüfungsgebühr
Diplomstudiengang: CHF 740.- zzgl. Diplomgebühr
Bachelorstudiengang: CHF 740.- zzgl. CHF 70.- Prüfungsgebühr pro Semester (während 6 Semestern)

Gesuche um Reduktion der Semestergebühr
Gesuche müssen bis spätestens 31. August bzw. 31. Januar schriftlich an das Rektorat der Universität gerichtet werden. Informationen dazu sind im Merkblatt zu entnehmen.

Administrative Exmatrikulation
Sofern die Semestergebühren bis zum Ende der Immatrikulationsfrist nicht bezahlt wurden, wird eine Androhung zur administrativen Exmatrikulation verschickt. Nach Ablauf einer Frist von 30 Tagen muss die Semestergebühr entrichtet worden sein, da ansonsten der/die Studierende administrativ exmatrikuliert wird und das Studium abbrechen muss. 

StudMail

Nach der Immatrikulation erhalten Studierende von der Universität Luzern eine eigene Emailadresse: vorname.name@stud.unilu.ch. Der Zugang zum Webmail wird mit dem Link https://webmail.stud.unilu.ch gewährt. Falls die Studierenden diese StudMail-Adresse nicht regelmässig verwenden, wird geraten, diese auf eine Email-Adresse umzuleiten, die regelmässig abgefragt wird.

Weitere ausführliche Infos finden Sie unter: www.unilu.ch/deu/informatikinternet_4598.html.

Stundenplan

Die Stundenpläne des Grund- und Aufbaustudiums sind im OLAT-Kurs "RPI Studiengang Religionspädagogik" abrufbar.

Supervision (Aufbaustudium)

Die Ausbildungssupervision dient der Reflexion des eigenen beruflichen Handelns im Hinblick auf die Entwicklung der Berufsrolle. Strukturelle und kulturelle Aspekte des Arbeitsfeldes Kirche werden in ihrer Bedeutung für diese Entwicklung einbezogen.
Die Supervision wird von Studierenden obligatorisch besucht, die über eine Praxisstelle verfügen. Verpasste Supervisionsstunden müssen auf eigene Rechnung von den Studierenden nachgeholt werden. Grundsätzliches zur Praxissupervision ist nachzulesen unter: OLAT-Kurs "RPI Studiengang Religionspädagogik".

Terminkalender

Die wichtigen Daten des aktuellen wie auch folgenden Semesters sind unter Termine abrufbar.

Theologische Intensivwoche

Im Verlauf der Ausbildung ist es obligatorisch, eine theologische Intensivwoche zu absolvieren. Das RPI bietet Studienwochen und Studienreisen, die als theologische Intensivwochen angerechnet werden. Es wird empfohlen, an einer solchen Intensivwoche während des Grundstudiums teilzunehmen. Zusätzliche Intensivwochen sind möglich.

Überfachliche Kompetenten (ÜFK)

Die Förderung und Beurteilung von Überfachlichen Kompetenzen (ÜFK) ist neben der Fachausbildung konstitutiv für die Ausbildung zur Religionspädagogin / zum Religionspädagogen am Religionspädagogischen Institut RPI der Universität Luzern. Die Überfachlichen Kompetenzen umfassen:

  • Personale Kompetenzen
  • Aktivitäts- und Handlungskompetenzen
  • Sozial-kommunikative Kompetenzen
  • Fach- und Methodenkompetenzen

Auf dem Kompetenzenatlas sind die Schwerpunkte des Grundstudiums (gelb) und Aufbaustudiums (magenta) gekennzeichnet.

UniPortal

Damit die E-Dienstleitungen der Universität genutzt werden können, braucht es eine persönliche Zugangsberechtigung, das so genannte SWITCHaai-Login (Benutzername und Kennwort). Diese Daten erhalten die Studierenden direkt vom Helpdesk der Universität Luzern zugeschickt.

Auf dem UniPortal der Uni Luzern kann man sich über das Studienangebot informieren. Zudem gibt es einen speziellen Bereich für immatrikulierte Studierende.
Für RPI-Studierende sind folgende zwei Funktionen des UniPortal-Angebotes nutzbar und wichtig:
• Das Studienangebot einsehen, ausdrucken oder speichern
• Die persönlichen Studienleistungen einsehen und ausdrucken  

Unterkunftsmöglichkeiten in Luzern

Informationen dazu finden Sie unter www.unilu.ch/uni-leben/wohnen

Wechsel Praxisstelle (Aufbaustudium)

Ein Praxisstellen-Wechsel führt automatisch zu einem Provisorium innerhalb des Aufbaustudiums.  Bei offensichtlichem Mitverschulden des Stellenwechsels verlängert sich die Studienzeit um ein Jahr. Dieser Entscheid wird durch die Institutsleitung gefällt. 

Weiterbildung

Das RPI führt im Bereich Religionspädagogik folgende CAS-Lehrgänge (Certificate of Advanced Studies) durch:
CAS Religionsunterricht
CAS Katechese
CAS Kirchliche Jugendarbeit

Alle zwei Jahre findet die Religionspädagogische Tagung statt, die das RPI mitorganisiert und mitträgt.

Zulassung Aufbaustudium

Bedingungen
Im Aufnahmeverfahren:
Wahl der Diözese (wichtig für Praxisstelle), Überprüfung Referenzen, Vorliegen des Strafregisterauszuges und Erfüllung der Anforderungen gemäss Studien- und Prüfungsordnung.(Diplomstudiengang SRL 542b § 7 / Bachelorstudiengang SRL 541h § 8).

Einführungswoche:
Die Teilnahme an der Einführungswoche ist Bestandteil der Promotion ins Aufbaustudium.

Am Ende des Grundstudiums:
Erfolgreicher Abschluss des Grundstudiums, von der Diözese anerkannte Praxisstelle, positive Bewertung der berufsspezifischen Eignung durch die Dozierendenversammlung sowie genügende Überfachliche Kompetenzen.

Ungenügende Studienleistungen
Wenn Studierende im Grundstudium 1 zwei oder mehr Leistungsnachweise (Jahresprüfungen/Seminararbeiten/Jahresnoten) im ersten Versuch nicht bestanden haben:
Die Dozierendenversammlung am Ende des Frühjahrssemesters entscheidet in Grenzfällen aufgrund der Richtlinien sowie Einschätzung der Dozierenden, ob eine Praxisstelle gesucht wird. Die betreffenden Studierenden werden darüber schriftlich informiert und darauf hingewiesen, dass sich das Studium dadurch verlängern kann.

Wiederholungen von Prüfungen am Ende des Grundstudiums
Wer am Ende des Grundstudiums eine Prüfung nicht besteht, wird nur provisorisch ins Aufbaustudium aufgenommen. Wird auch im zweiten Versuch die Prüfung nicht bestanden, bleibt das Provisorium bestehen. Das entsprechende Fach des Grundstudiums muss gesamthaft wiederholt werden.
Während des Provisoriums kann das Aufbaustudium nur an einem Tag, in der Regel am Montag, besucht werden.

Provisorium
Das Provisorium wird nach einem Jahr aufgehoben, wenn das betreffende Fach nochmals besucht und die Prüfung im dritten und letzten Versuch bestanden wurde.  Falls diese Prüfung wiederum nicht bestanden wird, gilt das Fach definitiv als nicht bestanden. Das Diplom kann nicht mehr erworben werden. Es können je nach Kompetenzen nur noch entsprechende Zertifikate gemäss Studien- und Prüfungsordnung sowie Studienplan/Ausbildungskonzept abgeschlossen werden. 

Zulassung Diplom-/Bachelorprüfung

Zur Diplom-/Bachelorprüfung zugelassen wird, wer im 2. Jahr des Aufbaustudiums an der Dozierendenversammlung im Januar eine angenommene schriftliche Arbeit vorweisen kann und alle Leistungsnachweise der Module des 1. Aufbaustudiums erfüllt hat. Die Dozierendenversammlung am Ende des Herbstsemesters (Januar) prüft diese Anforderungen und entscheidet, wer zur Diplom-/Bachelorprüfung zugelassen wird.