Marina Belobrovaja PhD ist Künstlerin und Filmemacherin und arbeitet an der Hochschule Design & Kunst Luzern.

Im Rahmen des Kulturwissenschaftlichen Kolloquiums

Datum: 4. Dezember 2020
Zeit: 14.15 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort: Zoom

Die Frage nach der eigenen ethnischen Zugehörigkeit beschäftigt Jüdinnen und Juden seit jeher – denn definitive Antworten gibt es nicht. Das soll nun anders werden, sagt die Genforschung und bringt einen Test auf den Markt, der eine Klärung zu bringen verspricht. So innovativ die angewandte Technik auch sein mag, so keineswegs neu erscheint die Hypothese von der Existenz eines ‚jüdischen Gens‘. 

Die Züricher Künstlerin Marina Belobrovaja ist diesem Phänomen nachgegangen. Ihre künstlerische Recherche in Form von persönlichen Statements aus der Schweiz, Deutschland, Israel und der Ukraine mündete in eine Kunstpublikation. 

Marina Belobrovaja (2012): The DNA-Project, Hohenems (De/En)

Programmübersicht Kolloquium

GasthörerInnen sind willkommen. Bitte melden Sie sich vorgängig im Sekretariat bei silvia.cavelti@unilu.ch, um den Zoom-Link zu erhalten.